ASR-Wahlen: Die Kandidaten

Aufgrund des Wegzugs des Auslandschweizerrates Lukas Bucheli nach China sind anlässlich der Konferenz der Auslandschweizer-Organisation (ASO) Deutschland in Freiburg i.Br. Wahlen fällig. Im folgenden stellen sich die Kandidaten vor.

Mein Name ist Kerstin Kunath-Kind. Ich stelle mich zur Wahl als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Auslandschweizer-Organisation Deutschland.
Ich bin 1966 in der DDR geboren und aufgewachsen. Mein Heimatort ist Adelboden (BE). Meine Vorfahren kamen der Arbeit wegen nach Deutschland. Ich lebe in Wilthen, im Bautzener Oberland. Meine Liebe zur Schweiz und den Landsleuten wuchs durch viele Reisen in verschiedene Kantone, die ich nach der politischen Wende ausgiebig nachholte. Ich beschäftigte mich mit der Schweizer Demokratie und nahm an der Landsgemeinde in Appenzell und Glarus teil. Ich halte Kontakt zum Schweizerisch-Deutschen Wirtschaftsclub in Dresden. Ausserdem bin ich Mitglied des Schweizer Vereins Dresden. Als freie Journalistin arbeite ich für den Hörfunk. Seit 1987 bin ich verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.
Als Vizepräsidentin der ASO-Deutschand wurde ich vom Präsidium bereits im Juni 2018 kooptiert, nachdem die Stelle durch einen plötzlichen Wegzug des Vorgängers nicht mehr besetzt war.
Für die ASO-Jahreskonferenz 2018 in Dresden habe ich in beiden Organisations-Teams mitgearbeitet, in dem der ASO-D und in dem des Schweizer Vereins Dresden. Im weltweiten Auslandschweizerrat, kurz ASR, besetze ich seit Mai 2017 einen der acht deutschen Sitze. Wir setzen uns dort für die Belange der Auslandschweizer ein. Themen sind zum Beispiel die AHV, die Bankenproblematik oder das e-Voting. Auch wenn einige Probleme nicht kurzfristig zu lösen sein werden, möchte ich die in Deutschland lebenden Schweizer vertreten. Insbesondere liegt mir dabei der Osten Deutschlands am Herzen.

Mein Name ist Matthias von Ah. Ich bin gebürtiger Frankfurter, 57 Jahre alt, habe einen Schweizerpass und bin derzeit stellvertretender Auslandschweizerrat.
Ich bin gelernter Versicherungskaufmann und P.R. Manager, bin verheiratet mit Stefanie von Ah und habe zwei erwachsene Söhne. Ich wohne im schönen Giessener Umland inmitten der Natur und bin sportlich, sozial und ehrenamtlich engagiert.
Eine ausgeprägte Reisetätigkeit führte dazu, dass ich die Schweiz bereits seit Kindheit häufig besuchte. Dabei wurde in mir schon seit Langem der Wunsch wach, mich stärker für die Belange der Auslandsschweizerinnen und Auslandschweizer auch in der deutschen Diaspora zu engagieren. Denn in so manch persönlichem Gespräch wurde mir gewahr, dass es vielerlei Fragen, aber auch Sorgen und Nöte unter den Landsleuten in Deutschland gibt, wo ich gerne hilfreich zur Seite stehen möchte.
So führte dieser innere Ruf dazu, dass ich im Jahr 2017 zum stellvertretenden Auslandschweizerrat gewählt wurde. Dies sollte nur eine Zwischenstation sein, da es nach wie vor sehr viel zu tun gibt und ich nicht nur als Stellvertreter wirken will, bewerbe ich mich nun aufgrund eines frei gewordenen Platzes um die Position eines «richtigen» Auslandschweizerrates. So stehe ich nicht nur für Notfälle zur Verfügung, sondern auch für den vollen Einsatz.

Mein Name ist Sonja Lengning. Ich bin 1971 in Männedorf (ZH) geboren und kenne verschiedene Regionen der Schweiz, wohnte ich doch u.a. in Uerikon, Laufenburg, Meilen, Sion, Spiez und Bern, bevor ich während des Studiums nach Stuttgart zog. Seit 1999 lebe ich hier mit meinem Mann Stephan, meiner Tochter Larissa (18), meinem Sohn Severin (12), zwei Katzen und zwei Islandpferden.
Ich bin Psychotherapeutin und Sachverständige für Umgangs-oder Sorgerechtsfragen, wenn sich Eltern bei einer Trennung nicht zum Wohle des Kindes einigen können. Ich kann mir ein Engagement im Auslandschweizerrat gut vorstellen, da ich mich immer stark mit der Schweiz verbunden fühlte und diese Verbindung pflegen möchte. Zudem kämpfte ich selbst mit länderübergreifenden Regelungen: Ich musste an der Uni Prüfungen nochmals ablegen, weil sie nicht anerkannt wurden, und den Führerschein ein zweites Mal machen. Es würde mich freuen, das anderen ersparen zu können. Ich bin politisch interessiert und würde gerne, den Süden des Gastlandes vertreten und das Leben von Schweizern in Deutschland vereinfachen.                                            Aus der Schweizer Revue 2/2019

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